Drei Nächte im schwimmenden Ferienhaus
Vom 19. bis zum 22. März 2019 verbanden wir einen beruflichen Termin mit einer besonderen Übernachtung. Sabines Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in Bitterfeld-Wolfen. Weil sie dort beruflich hinmusste, reisten wir gemeinsam von Sinzig an und buchten für drei Nächte ein Floating House am Goitzschesee.
Unser Ziel war die Hausbootvermietung Seeblick in der Niemegker Straße 24, 06749 Bitterfeld-Wolfen. Das schwimmende Ferienhaus lag fest am Steg: Wir unternahmen also keine Hausbootfahrt, sondern wohnten direkt auf dem Wasser – mit dem See unmittelbar vor den Fenstern.
Unser Lieblingsplatz: die Terrasse
Morgens die Kaffeemaschine anstellen und durch die großen Panoramafenster oder von der Terrasse über das Wasser schauen: Schon dieser Tagesanfang machte den Aufenthalt besonders. Die Terrasse wurde schnell unser Lieblingsplatz zum Frühstücken, Sonnenbaden, Grillen und Entspannen. Am Abend saßen wir dort und schauten in den Himmel.
Die Goitzsche: vom Tagebau zur Seenlandschaft
Dass diese Wasserlandschaft aus einem ehemaligen Braunkohlentagebau im Bitterfelder Revier entstanden ist, macht den Ort zusätzlich interessant. Wo früher Kohle abgebaut wurde, liegen heute Seeufer, Marinas und Wege für Ausflüge ins Grüne. Für uns gehörte dieser Kontrast zur besonderen Atmosphäre der Goitzsche.
Unterwegs am und auf dem See
Rund um den Goitzschesee gibt es Wege zum Radfahren und Spazierengehen, Promenaden und Strandabschnitte. Wer den See vom Wasser aus erleben möchte, kann sich über Schifffahrten und die jeweiligen Wassersportangebote informieren. Der Pegelturm bietet außerdem einen Blick über die Seenlandschaft.
Man muss den Aufenthalt aber nicht mit einem vollen Programm füllen. Für uns lag der Reiz gerade darin, direkt am Wasser zu wohnen und zwischendurch einfach auf der Terrasse zu bleiben.
Unser Fazit zum Aufenthalt auf dem Wasser
Die drei Nächte im Floating House waren eine schöne Abwechslung zu unseren Campingreisen. Aus dem beruflichen Anlass wurde zugleich eine kleine gemeinsame Auszeit. Das Haus blieb am Steg, und trotzdem war das Wasser ständig präsent – beim Aufwachen, beim Frühstück und am Abend auf der Terrasse. Am 22. März ging es zurück nach Sinzig. Für Hin- und Rückfahrt kamen laut Google Maps insgesamt 985 Kilometer zusammen.
