Ville Close, Concarneau – Geschichte zwischen Mauern und Meer
Während unserer Reise durch die Bretagne führte uns der Weg nach Concarneau – genauer gesagt in die berühmte Ville Close, die wie eine kleine Festungsstadt mitten im Hafen liegt. Auch wenn hier viele Besucher unterwegs sind, verliert dieser Ort nichts von seiner Faszination. Zu besonders ist diese Kulisse aus Wasser, Mauern und Geschichte.
Die Ville Close wurde im 14. und 15. Jahrhundert als befestigte Stadtanlage erbaut, um den wichtigen Handelshafen zu schützen. Umgeben von mächtigen Granitmauern liegt sie wie eine Insel im Hafenbecken. Früher lebten und arbeiteten hier Fischer, Händler und Soldaten – heute spazieren Besucher durch dieselben Gassen, vorbei an Häusern, die teilweise seit Jahrhunderten stehen.
Wir sind über die schmale Brücke in die Altstadt gegangen und standen plötzlich in einer ganz anderen Welt. Enge Gassen, kleine Plätze, alte Fassaden, Läden, Cafés und Galerien – alles dicht an dicht, eingerahmt von den hohen Festungsmauern. Trotz der vielen Touristen spürt man hier noch immer den historischen Kern dieses Ortes.
Besonders schön ist der Rundgang auf den Stadtmauern. Von hier oben hat man einen großartigen Blick über den Hafen, das Meer und die Dächer der Ville Close. Man versteht sofort, warum dieser Ort früher so strategisch wichtig war – und warum er heute eines der bekanntesten Motive der Bretagne ist.
ür uns war der Besuch in der Ville Close ein echtes Highlight. Ja, es ist voll. Ja, es ist touristisch. Aber es ist auch wunderschön, historisch und einzigartig. Ein Ort, den man gesehen haben muss, wenn man in der Bretagne unterwegs ist.