Unser Herbsturlaub auf dem Darß – Weite, Kraniche und Ostseeluft
Der Darß stand schon lange auf unserer Wunschliste. Ende September 2021 war es dann so weit: raus aus dem Alltag, rein in die Weite, in die Natur, ans Meer.
Am 25. September 2021 machten wir uns, gemeinsam mit einer guten Freundin, auf den Weg Richtung Norden. Unsere Route führte uns zunächst nach Lübeck, wo wir eine Nacht im Hotel verbrachten. Wir schlenderten durch die historische Altstadt, ließen uns durch die Gassen treiben und besuchten natürlich auch das berühmte Holstentor – ein perfekter Auftakt für unseren Urlaub.
Am nächsten Tag ging es weiter auf den Darß nach Zingst, auf den Campingplatz „Am Freesenbruch“. Schon bei der Ankunft war klar: Hier ticken die Uhren anders. Ruhiger. Weicher. Natürlicher.
Ankommen in Zingst – Strand, Dünen und Ostsee
Die ersten beiden Tage, der 26. und 27. September, gehörten ganz dem Ankommen.
Wir haben Zingst erkundet, sind durch den Ort gebummelt und vor allem viel am Strand gewesen. Diese Weite – der Himmel, das Meer, der Wind – genau dafür kommt man hierher. Nichts drängt, nichts stört. Einfach laufen, schauen, atmen.
Der Darß ist kein Ort für Hektik. Er ist ein Ort für lange Spaziergänge, salzige Luft und Gedanken, die langsam werden.
Unterwegs auf dem Darß
In den folgenden Tagen haben wir die verschiedenen Orte auf dem Darß erkundet:
Zingst, Prerow, Wieck, Born – jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter, mal touristischer, mal ganz ruhig, immer nah an der Natur.
Am 30. September haben wir einen ganz anderen Kontrast erlebt: Karls Erdbeerhof. Ein bisschen kitschig, ein bisschen verrückt – aber wir hatten dort unglaublich viel Spaß. Nach all der Ruhe war das ein schöner, bunter Zwischenschritt.
Prerow – Darßer Ort – und ein langer Weg zurück
Ein echtes Highlight war der 1. Oktober.
Wir sind von Prerow bis zum Darßer Ort gelaufen – durch Dünen, Strand und vor allem durch den Darßwald. Unterwegs standen plötzlich Rehe zwischen den Bäumen. Ganz still, ganz nah. Solche Momente vergisst man nicht.
Am Darßer Ort angekommen, haben wir den Abend am Strand verbracht – das Licht, die Ostsee, der Wind… pure Magie.
Der Rückweg durch den dunkler werdenden Wald war allerdings ziemlich beschwerlich. Langer Weg, müde Beine, wenig Licht – aber auch das gehört zu solchen Tagen dazu. Und irgendwie macht genau das die Erinnerungen besonders.
Was tun bei Regen?
Man muss die Stimmung heben. Also ging es nach Rövershagen zu Karls Erdbeerhof. Und eines können wir euch verraten: die Stimmung war sofort wieder auf dem Höhepunkt 😉
Rügen
Am 3. Oktober hatte nicht nur Sabine Ihren Geburtstag, wir haben auch einen großen Ausflug nach Rügen gemacht. Von Putbus aus ging es mit dem Rasenden Roland durch Orte wie Binz und Sellin – ein Erlebnis, dem wir einen eigenen Spot gewidmet haben:
Am 4. Oktober stand Stralsund auf dem Plan – mit einem Besuch der Gorch Fock und einem Bummel durch die alte Hansestadt.
Vogelpark Marlow
Der 6. Oktober führte uns dann in den Vogelpark Marlow. Was als kurzer Abstecher gedacht war, wurde ein ganzer, großartiger Tag – mit Greifvogelshows, frei fliegenden Aras und unglaublich vielen Tieren. Auch dieses Erlebnis bekommt bei uns einen eigenen Platz bei den Ausflugszielen.
Die Kranichwanderung
Am Abend dieses Tages kam dann noch einer der bewegendsten Momente des Urlaubs:
Die Kranichwanderung. Hunderte, vielleicht tausende Kraniche zogen rufend über den Himmel – ein Naturschauspiel, das man nicht planen kann, sondern geschenkt bekommt.
Der Darß bleibt
Unser Urlaub auf dem Darß war kein klassischer Badeurlaub. Er war ruhig, weit, manchmal rau, manchmal wunderschön still.
Wald und Meer, Tiere und Himmel, kleine Orte und große Landschaften.
Und genau deshalb bleibt dieser Ort für uns etwas ganz Besonderes. 🌾🦢🌊