Wer unser erstes Video zum Dachzelt-Durchstieg gesehen hat, weiß: ganz fertig waren wir da noch nicht. Jetzt geht’s an die nächsten Schritte.
Zunächst einmal wollten wir ein Tellerfedersystem, damit das Liegen bequemer wird. Unsere Wahl viel auf die:
Froli Travel Mobil
Es gibt verschiedene Froli-Tellerfedern. Dabei gilt: umso höher umso besser der Federweg. Da man im Dachzelt nur begrenzten Platz hat, wenn es zugeklappt ist, sollte man sicher nicht höher kommen als die 3,7 cm hohen Froli Travel Mobil.
Wer noch mehr auf den Platz achten muss, kann auch auf die Froli Tent zurückgreifen. Nachteil hier: Diese sind in den Härtegraden nicht einstellbar.
Beim Froli Travel Mobil kann man seinen Unterbau für das Bett passend zur Größe zusammenstecken. Dabei helfen 3 Punkte, um das Froli weiter oder enger zusammen zu setzen.
Außerdem lassen sich die Tellerfedern auch schräg aufsetzen, wenn das Bett z.B. eine schräge Ecke hat. Halbe Travel helfen, wenn der Raum mal nicht optimal ausgenutzt werden kann.
Zudem gibt es hellblaue Tellerfedern für den Schulterbereich, härtere dunkelblaue Tellerfedern für den Rest und zusätzlich rote Spannkreuze für die ganz harten Bereiche.
Warum wir das Froli Travel im Dachzelt nutzen
Für uns hatr es – neben dem häheren Schlafkomfort noch zwei weitere Vorteile: Wir benötigen keine Mesh-Unterlage mehr, da die Matratze bestens unterlüftet ist.
Und wir können Kabel unter den Tellerfedern verlegen und verklemmen.
Klappe für den Durchstieg
Den Durchstieg haben wir ja vor dem Aufsetzen des Dachzeltes ausgeschnitten und gebaut.
Was noch fehlt: Eine Klappe.
Die haben wir mit 3 mm Alu-Verbund (Dibond) gebaut. Abgerundete Ecken und etwas schmaler als der Dachzeltboden verhindert die Form, dass die Klappe die Zeltwände berührt.
Um ein „Durchhängen“ zu verhindern, wurden 10×20 mm starke Alu-Winkelleisten auf der Platte verklebt und vernietet.
Anschließend wurden die Froli Travel auf der Platte aufgenietet und die Klappe dann mit Scharnieren auf dem Dachzeltboden befestigt.
Matratze teilen!
Klar – wenn wir mitten im Dachzelt eine Klappe haben, funktioniert das mit der Matratze nicht mehr.
Die haben wir durchgeschnitten – und anschließend auch noch einen Keil in Höhe der Klappenscharniere herausgeschnitten.
So geht die Klappe jetzt perfekt auf und zu, und wir haben ausreichend Platz um hindurch zu kommen… 😉
Der Bezug
Den Matratzenbezug haben wir ebenfalls geteilt. Dann die fehlenden Seitenteile mit 6cm hohen Molltonstreifen ersetzt und alles hübsch vernäht.
Da der Reißverschluss noch vorhanden war, konnten wir das eine Teil mit dem Verschluss noch nutzen, am anderen Teil haben wir einen neuen Ersatzverschluss eingeclipst. So musste kein neuer Reißverschluss angenäht werden und alles schließt prima!